Ist Deutschland zu einem Land der Kinder- und Mütterhasser mutiert? Welt-Autor Milosz Matuschek ist davon überzeugt. In einem lesenswerten Beitrag in der Online-Ausgabe der WELT zeigt der Autor auf, warum eine Mutterschaft zunehmend als „Störfall“ eines reibungslosen Arbeitsalltags wahrgenommen wird. – Die Gründe? Schwer auszumachen. Eine Verbindung zu den Auswüchsen des Feminismus könnte zumindest naheliegen:

Für einige Feministinnen ist der Mutterinstinkt lediglich eine ideologische Konstruktion, eine Erfindung durchgeknallter evangelikaler US-Biologen aus den 70er-Jahren oder schlicht ein „Hormonkomplott“, von dem sich nur das Dummchen mattsetzen lässt.

Sehr plausibel zieht Matuschek auch eine Linie zwischen Feminismus und den Anforderungen des modernen Kapitalismus – zwei Bereiche, die man sonst wohl kaum miteinander in Beziehung setzen würde. Die Suche nach „mehr Geld“ und „mehr Status“ erscheint für ihn mehr denn je keine Lösung zu sein:

Ist Bullshit-Bingo bei Powerpointpräsentationen so viel spannender als Windelnwechseln?

Der komplette Artikel findet sich bei der Online-Ausgabe der Welt.

 

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