Familie, Beruf und viel persönliche Selbstverwirklichung – kann das funktionieren? Klar, wenn doch bloß der Arbeitgeber mitspielen würde. Und die Politik. Und die Gesellschaft sowieso. Mehr Home-Office, mehr Kindergeld, mehr Kita-Plätze. Die Mehrheit der Deutschen betrachtet das als die Lösung vieler Probleme.

Aber liegt  das Problem vielleicht gar nicht mal so sehr an den Rahmenbedingungen, sondern eher an uns selbst? Müssen wir uns unter Umständen viel konsequenter entscheiden, welche Prioritäten wir setzen wollen?

Süddeutsche-Autor Tobias Haberl hat im Magazin eine Antwort gefunden:

Ich glaube nämlich, dass Kinder und Karriere sich gar nicht vereinbaren lassen, zumindest nicht so, wie wir es gern hätten, weil das eben nicht geht, richtig viel Zeit mit den Kleinen verbringen und gleichzeitig jedes Jahr ein bisschen mehr verdienen, mehr Anerkennung abgreifen, sich mehr verwirklichen.

Ein sehr lesenswerter Einwurf aus dem SZ-Magazin: „Sonst noch was?“.

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