Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein E-Car zuzulegen, hat mit vielerlei Probleme zu kämpfen: Da ist zum einen der nach wie vor recht hohe Anschaffungspreis. Ein Tesla Model S  – oder gar ein Model X – ist ja eine feine Sache, für die Mehrheit aber wohl kaum finanzierbar. Ein i3? Fein – mal abgesehen von der Reichweite und dem beschränkten Tempo, dass das Fahrzeug erlaubt.

Wer sich dennoch für ein umweltfreundliches Modell entscheidet, muss zudem schauen, wie er daheim und unterwegs eine akzeptable Stromleistung aus der Steckdose zaubert – denn die „normale“ Steckdose in der Garage liefert zwar Strom, allerdings in derart gingen Einheiten, dass man während des Ladenvorgangs getrost ein Nickerchen machen kann.

Und dann bleibt da noch die Frage, wie das alles funktioniert, wenn man zur Miete wohnt und sein Auto in der Gemeinschaftstiefgarage steht – wie bei uns. Ist der Vermieter willens, eine adäquate E-Car-Ladestation zu installieren? Wie sieht es mit der Haftung aus, wenn mal etwas abfackeln sollte?

Frage über Fragen, die auch mich vor Erwerb des letzten Wagens hin und her überlegen ließen. In einem bemerkenswerten Artikel hat die FAZ alle Fallstricke sehr ausführlich und gut beleuchtet. Eine Leserempfehlung unsererseits.

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